| Veranstaltung: | Jahreshauptversammlung 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 4.6. Bis zu 3 Beisitzer*innen (offen) |
| Antragsteller*in: | Dustin Siebert |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 21.01.2026, 10:09 |
A13: Dustin Siebert
Selbstvorstellung
Liebe Menschen,
hiermit bewerbe ich mich für den offenen Beisitz im KV-Vorstand.
Ich bin Dustin Siebert, 33 Jahre alt, geboren in Unna. Dortmund ist seit meinem 20. Lebensjahr meine Wahlheimat. Seitdem habe ich in einigen Stadtteilen gewohnt, zuletzt in der Dortmunder Nordstadt. Mittlerweile wohne ich seit drei Jahren mit Partnerin, Hund und Hühnern in Eving. Seit 2024 bin ich Grünenmitglied und seit 2025 bin ich Teil der Bezirksvertretung. Ich bin direkt in den Bundestagswahlkampf eingestiegen und seitdem beteilige ich mich aktiv.
Ich habe Geschichte und Philosophie im Bachelor studiert. Von meinem Masterabschluss in Philosophie und Politikwissenschaft trennt mich nur noch die Masterarbeit. Beruflich hat mich mein Weg über Umwege in die Soziale Arbeit geführt. Zurzeit arbeite ich für den Planerladen in der Dortmunder Nordstadt. Hier leite ich das Jugendforum Nordstadt, ein Projekt zur Beteiligung Jugendlicher an der Quartiersentwicklung, und arbeite als Antidiskriminierungsberater mit dem Schwerpunkt Wohnen.
Meine politischen Schwerpunkte decken sich mit meinen beruflichen Themen. Beteiligung ist für mich ein wichtiges politisches Element, welches zur Akzeptanz der Demokratie notwendig ist und meines Erachtens in der Vergangenheit zu wenig Beachtung gefunden hat. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt bildet das Thema Wohnen. Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware und Wohnen ist für viele Menschen zu einer zu großen finanziellen Belastung geworden. Kinder und Jugendliche finden im gesamten politischen Diskurs zu wenig Beachtung, was ebenfalls das Vertrauen junger Menschen in die Demokratie negativ beeinflusst. Die aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklung im Bereich von Diskriminierung bereitet mir große Sorgen. Hier gilt es mehr Verständnis für alle Menschen zu entwickeln und das Thema Antidiskriminierung zurück auf die allgemeine Agenda zu bringen.
Wir brauchen mehr Beteiligungsmöglichkeiten in Dortmund, aber auch in unseren eigenen Organisationsstrukturen, denn der Start als neues Parteimitglied kann sich schwierig gestalten. „Wo kann ich mich melden? Wie komme ich an die richtigen Kontakte?“ Hier braucht es niederschwellige Möglichkeiten. In diesem Bereich wurde bereits einiges vorangetrieben und hier gilt es dranzubleiben.
Die Aufarbeitung des verlorenen Vertrauens zur Zeit der Ampelregierung ist ein großes Thema für die Zeit zwischen den Wahlen. Die Menschen fühlen sich von der Politik „abgehängt“ und dies gilt es zu ändern. Wir haben im Wahlkampf bewiesen, was wir gemeinsam erreichen können. Doch gerade in der Zeit zwischen den Wahlen dürfen wir unser Engagement nun nicht einschlafen lassen. Wir müssen dorthin, wo die Leute leben. Öffentliche Räume müssen bespielt werden, damit wir sichtbar werden und die Menschen feststellen, „Hömma, die Grünen in Dortmund sind schon schwer in Ordnung“!
- Alter:
- 33
- Geschlecht:
- männlich
- Geburtsort:
- Unna
